Keramiken für hitzebeständige Legierungen
Die SPK SiAlON‑Keramiken wurden gezielt für die Hochleistungszerspanung hitzebeständiger Superlegierungen entwickelt, wie sie in der Luftfahrt, im Turbinenbau und in der Prozessindustrie eingesetzt werden. Sie kombinieren hohe Warmhärte mit ausreichender Zähigkeit und ermöglichen dadurch hohe Schnittparameter beim Schruppen und Schrupp‑Schlichten, auch beim Zerspanen von Schmiedehaut – insbesondere beim Drehen und Fräsen von Inconel‑Werkstoffen.
Eine breite Geometrievielfalt an Wendeschneidplatten sowie anwendungsspezifische Fasengeometrien sorgen für prozesssichere Lösungen beim Drehen. Für Fräsoperationen wie Plan‑ und Konturfräsen, Rampen‑ und Helixfräsen stehen leistungsfähige Frässysteme zur Verfügung. Mit Schaft‑, Aufschraub‑ und Aufsteckfräsern bietet SPK passende Lösungen für hohe Zeitspanvolumina bei der HRSA‑Bearbeitung.
Bei speziellen Anforderungen unterstützt das SPK-Engineering Team – von Sondergeometrien bis zur Auslegung kompletter Bearbeitungspläne.
LST 320 – Prozessstabilität beim Schruppdrehen von HRSA
LST 320 ist eine zähe, thermisch stabile SiAlON Keramik für das produktive Schruppen hitzebeständiger Superlegierungen. Die Sorte ist auf hohe Schnittgeschwindigkeiten ausgelegt und zeigt eine hohe Widerstandsfähigkeit gegenüber Kerb- und Freiflächenverschleiß – auch bei wechselnden Eingriffsbedingungen.
LST 350 – Erweiterte Prozessfenster bei anspruchsvollen HRSA‑Bedingungen
LST 350 wurde für HRSA‑Anwendungen entwickelt, bei denen zusätzliche Zähigkeit gefragt ist. Die Sorte kombiniert hohe Warmfestigkeit mit verbesserter Kantenstabilität und eignet sich damit für Schrupp‑ und Semischlichtoperationen.
Hohe Zähigkeit und ausgezeichnete Verschleißfestigkeit machen die SiAlON‑Keramik LSM 800 zu einer leistungsfähigen Sorte für das Schruppfräsen von HRSA‑Werkstoffen. Das stabile Verschleißverhalten ermöglicht hohe Bearbeitungsgeschwindigkeiten und große Zeitspanvolumina bei gleichzeitig hoher Prozesssicherheit.
Beim Fräsen von HRSA‑Werkstoffen sind Schnittgeschwindigkeiten von bis zu 1 000 m/min realisierbar. Dadurch lassen sich Fertigungszeiten deutlich reduzieren und Fräsprozesse wirtschaftlich auslegen.



