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Hartmetall im Einsatz? Prüfen Sie, ob Keramik in Ihrer Zerspanung mehr leisten kann.

SPKs Ceramic Fit Check

Der SPK Ceramic Fit Check bewertet Ihre konkrete Anwendung technisch: Werkstoff, Bearbeitung, Schnittbedingungen und Zielsetzung. Sie erhalten eine fundierte Ersteinschätzung, ob keramische Schneidstoffe für Ihren Prozess sinnvoll sind.

Was Sie nach dem Check erhalten? Eine klare Einschätzung ob Potenziale ergeben.

  1. Potenzialbewertung: Ist Keramik für Ihre Anwendung grundsätzlich interessant?
  2. Schneidstoffrichtung: Welche Keramikfamilie oder Alternative kommt technisch in Frage?
  3. Prozessgrenzen: Welche Stabilitäts-, Schnitt- oder Eingriffsbedingungen sind zu beachten?
  4. Nächster Prüfschritt: Schnittdaten, Werkzeugauswahl, Testvorschlag oder Kontakt zur Anwendungstechnik.

Wann lohnt sich der Fit Check?

  • Hartmetall läuft stabil, aber zu langsam. Wenn die Bearbeitung thermisch und wirtschaftlich an Grenzen kommt, kann Keramik ein höheres Zeitspanvolumen ermöglichen.
  • Werkzeugstandzeit schwankt. Der Check hilft, die Ursache einzugrenzen: Schneidstoff, Schneidkante, Schnittdaten, Eingriffsverhältnis, Kühlung oder Stabilität.
  • Trockenbearbeitung ist zu bevorzugenn. Viele keramische Schneidstoffe sind für hohe Temperaturen ausgelegt und ermögliche es den Zerspanungsprozess trocken zu fahren.
  • CBN ist technisch oder wirtschaftlich nicht ideal. In bestimmten Aufgaben kann Keramik eine wirtschaftliche Alternative sein. In anderen bleibt CBN die robustere Wahl.
  • Serienprozess braucht mehr Ausbringung. Besonders interessant, wenn jede Sekunde Taktzeit oder jeder Werkzeugwechsel direkt in die Stückkosten geht.
  • Unklarer Schneidstoff-Mix. Keramik, Hartmetall, oder CBN? Der Fit Check schafft eine anwendungsbezogene erste Richtung.

     

So läuft der Ceramic Fit Check ab

Bild: Zum Vergrößern bitte klicken

  • Einsatzbereich definieren: Werkstoffgruppe und Anwendung: Gusseisen, HRSA, harte Werkstoffe oder Sonderfall.
  • Bearbeitung beschreiben: Drehen, Fräsen, Stechen oder Aufbohren – inklusive Ziel und Randbedingungen.
  • Prozessparameter eingeben: Schnittdaten, Schnittart, Stabilität, aktueller Schneidstoff und Engpass.
  • Angaben übermitteln: Ihre Eingaben werden übermittelt. SPK-Anwendungsexperten prüfen Potenzial, Grenzen und Schneidstoffrichtung.
  • Fundierte Einschätzung erhalten: Empfehlung, Testvorschlag, Schnittdatenrahmen oder direkter Kontakt zur Anwendungstechnik.

Starten Sie Ihren Ceramic Fit Check

Anwendung und Werkstoff
z.B. GJS, Inconel 718, ...
Prozess-Situation
vc, fz/fn, ap, ae, Kühlung / Trockenbearbeitung, Standzeit, Werkzeugtyp, ...
Was soll verbessert werden? Welche Randbedingungen sind kritisch?
Kontaktdaten
Anhänge
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Fragen & Antworten rund um unseren Ceramic Fit Check

SPK® by CeramTec - Ceramic Fit Check - FAQ

Nein. Keramik ist kein Universalersatz. Keramische Schneidstoffe können in passenden Anwendungen deutliche Vorteile bringen, müssen aber anhand von Werkstoff, Bearbeitung, Schnittbedingungen und Prozessstabilität bewertet werden.

Typische Einsatzfelder sind Gusseisen, hitzebeständige Superlegierungen wie Inconel sowie gehärtete Werkstoffe. Innerhalb dieser Gruppen entscheidet die konkrete Anwendung über die Schneidstoffauswahl.

Ja, moderne Keramikensind zäher und je nach Typ hoch Schlagfest. Bestimmte Keramiksorten, wie SiALON oder Siliziumniterid, sind für stakr unterbrochene Schnitte hervorragend geeignet.

Nein. Der Fit Check funktioniert auch mit groben Angaben. Belastbarer wird die Einschätzung jedoch, wenn aktuelle Schnittdaten, Standzeit, Bearbeitungsziel und Prozessprobleme angegeben werden.

Die Angaben werden technisch geprüft. Anschließend erhalten Sie eine Ersteinschätzung, ob Keramik sinnvoll ist, welche Schneidstoffrichtung in Frage kommt und welcher nächste Schritt empfehlenswert ist.